Ein Fest des Lebens und der Liebe eine zärtliche Geschichte über die Brutalitäten der Existenz
Lasst mich kurz den f�r mich besten Film der letzten drei Jahre vorstellen!
Damit ihr meine Meinung besser einordnen k�nnt, ich schreibe ja selten �ber Filme, hier erst mal der Trailer des Films, der mich damals so beeindruckt hat:
BEASTS OF THE SOUTHERN WILD habe ich seit der Kinoauff�hrung nicht wieder gesehen - wobei ich bestimmte Szenen immer noch vor Augen habe.
AME UND YUKI - DIE WOLFSKINDER habe ich in den letzten paar Wochen dreimal gesehen.
Worum gehts?
Eine junge Japanerin verliebt sich in einen Werwolf. Sie bekommen zwei Kinder. Wie mythische Wesen gro�ziehen in einer Metropole des 21. Jahrhunderts?
Wie ist der Film erz�hlt?
Ruhig, mit einem gro�en Sinn f�r Sch�nheit und auch f�r Zur�ckhaltung in der Umsetzung. Dramatische oder schlimme Szenen sind meist ganz still erz�hlt; mit viel Bewegung und Effekten erz�hlt sind dagegen Momente der Lebensfreude, der Ekstase.
Was gefiel nicht so?
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Was gefiel?
- Die genaue Darstellung, was Elternsein bedeutet
- Die existenzielle Unsicherheit, die den Film durchzieht
- Kleine, genau beobachtete Momente der Z�rtlichkeit und der Solidarit�t
- Es ist ein Alltagsfilm �ber ganz und gar nicht allt�gliche Wesen.
- Der hintersinnige Witz
- Wie beil�ufig manche Dinge erz�hlt werden, die eigentlich total wichtig sind, sprich: Mamoru Hosoda h�lt seine Zuschauer nicht f�r d�mmer als sich selbst.
- Die Stadt- und Naturlandschaften
- Das Abfeiern des Daseins
- Die Sch�nheit
- Dabei unkitschig
Gute Stelle?
In einer Szene, die Familie lebt inzwischen auf dem Land, wundern sich bei einem Treffen die Nachbarn, dass ihre Felder von Wildtieren verw�stet wurden, die der Familie jedoch nicht, und fragen nach dem Geheimrezept. Es gebe keines, erkl�rt die Mutter. Da rennt eins der Wolfskinder an der Runde vorbei: "Ich muss mal!" Ende der Szene.
Nach ein paar Sekunden erst wurde mir klar: Das Kind setzt Duftmarken, und die Wildtiere trauen sich einfach nicht auf die Felder. Das wird so nebenbei miterz�hlt, dass es eine Freude ist; ich sehe den Regisseur richtig schmunzeln.
Zu empfehlen?
Auf jeden Fall. Ein Film f�r Leute, die diesen ganzen Angst- und Thrillerkram und die Hollywood-Aufgebretzeltheit und den Zynismus leid sind
Wo aufgest�bert?
Neulich beim Molosovsky-Besuch in Frankfurt
Und sonst?
Stille Freude bei jedem Denken an den Film; er ist mir eine Kraftquelle.
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English summary for foreign readers: For me, WOLF CHILDREN by Mamoru Hosoda is the best film of the last three years, since I saw BEASTS OF THE SOUTHERN WILD.
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